Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!

28.02.08
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Veranstaltungsreihe mit Christoph Hörstel und Monty Schädel im Rahmen
einer Aktionswoche vom 1.-9. Mai 2008


Stuttgart (sk) - In Afghanistan herrscht Krieg und Deutschland ist über die Beteiligung der Bundeswehr immer stärker involviert! Nach der Entsendung der Tornados im Frühjahr 2007-Einsatz folgten in diesem Jahr die Entsendung einer Kampftruppe mit 200 Soldaten in den Norden, die zunehmend intensiveren Anfragen nach Beteiligung der Bundeswehr im umkämpften Süden und die Diskussion über die Aufstockung von derzeit 3.500 auf mindestens 4.500 Soldaten. Deren Einsatz wird damit immer riskanter. Dabei bleiben die Umfragewerte in Deutschland eindeutig.

Die Unterschiede des von den USA geführten, martialischen OEF-Einsatzes mit der UN-mandatierten ISAF-Missionverschwinden immer mehr.

Die Sicherheit der Afghanen hat sich im Verlauf der Militärintervention weiter verschlechtert. Immer mehr Zivilisten kommen bei Bombardements, Militäreinsätzen und Selbstmordanschlägen ums Leben. Mit dem Konzept der „zivil-militärischen Zusammenarbeit“ werden die Nicht-Regierungsorganisationen tendenziell zum Bestandteil militärischer Operationsführung. Von demokratischen Verhältnissen ist Afghanistan weit entfernt. Viele sprechen bereits von einer Irakisierung Afghanistans. Vergleiche mit der Niederlage der USA in Vietnam werden gezogen. Schuld daran ist eine Politik, die mit militärischen Mitteln vorgeblich Frieden in das Land am Hindukusch bringen will - und die Lage doch nur immer mehr verschärft. Die wahren Motive des Nato-Einsatzes werden verschwiegen.
Es geht um Rohstoffe, um den Bau von Pipelines und nicht zuletzt um strategische Vorteile gegenüber dem Iran und China.

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) beschäftigt sich als integraler Bestandteil der deutschen und internationalen Friedensbewegung intensiv mit Auswegen aus dieser katastrophalen Situation. Unser Ziel ist Frieden und Sicherheit für Afghanistan und die Beendigung der Militärintervention. Dieser seit 2001 geführte „Krieg gegen Terror“ kann nicht gewonnen werden da er immer wiederneue Gewalt hervorruft.

Christoph R. Hörstel, ehemaliger ARD-Korrespondent, Buchtautor und Politikberater, ist einer der besten Kenner des Landes. Er macht die Hintergründe des militärischen Engagements der USA und ihrer willigen  Helfer deutlich und sagt im Detail, was geschehen muss, um dem seit Jahrzehnten von Krieg und Gewalt heimgesuchten Land endlich Frieden zu bringen. Dazu hat er eigens einen konkreten Plan entwickelt.Monty Schädel ist Bundesgeschäftsführer der DFG-VK und damit einer der zentralen Anlaufstellen der deutschen Friedensbewegung.

Mit der Veranstaltungsreihe soll die Bevölkerung im Rahmen einer Aktionswoche über die zunehmend schlechtere Lage am Hindukusch informiert werden. Außerdem sollen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages davon überzeugt werden, zukünftig auf die weitere Verlängerung oder Erweiterung des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan zu verzichten.

Organisatorisches:
Die DFG-VK Baden-Württemberg koordiniert die Veranstaltungsreihe und bittet alle Gruppen, die eine Veranstaltung organisieren wollen, um möglichst rasche Rückmeldung. Für die beiden Referenten und dieErstellung/Druck/Versand eines Flyers entstehen Kosten pro Veranstalter in Höhe von 300 Euro. Es lohnt sich sowohl aus Kostengründen als auch um die Öffentlichkeit vielfältig zu informieren, pro Veranstaltungsort mehrere Angebote zu organisieren (Abendveranstaltung, Matinee, Besuche bei Abgeordneten, Schulbesuche, Podiumsdiskussionen mit Bundes- und Landespolitikern).

Koordination:
Deutsche Friedensgesellschaft -
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Landesverband Baden-Württemberg
Roland Blach
Haußmannstr. 6
70188 Stuttgart
Fon 0711-2155112
Fax 0711-2155214
Mail ba-wue@dfg-vk.de







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