Einladung zum 29. Jour Fixe der Gewerkschaftslinken Hamburg (gemeinsam mit Rosa Luxemburg Bildungswerk)


22.11.07
TopNewsTopNews, Theorie, Arbeiterbewegung 

 

Mittwoch, den 5.12.07 um 18:30 im Curiohaus, Rothenbaumchausee 15

WILDE STREIKS
Bundesdeutsche Arbeitskämpfe in den "68er Jahren". Referent: Peter Birke, Historiker

Die "68er Jahre": Das war nicht nur die rebellierende Jugend, das waren in Westeuropa auch Millionen Streikende. Und obwohl es zunächst nicht danach aussah, nahmen mit den Septemberstreiks 1969 auch in der BRD die Arbeitskämpfe zu.
In den Jahren darauf kam es zu zahllosen wilden Streiks, in denen es neben den so genannten "Festgeldforderungen" auch um "qualitative" Verbesserungen ging: Gegen die zermürbende Fließband - und Akkordarbeit, manchmal gegen die moderne Fabrik schlechthin. Bis 1973 differenzierten sich diese Aktionen, verbanden sich mit migrantischen Kämpfen, mit denen der Arbeiterinnen, die gegen ihre Niedriglöhne kämpften.

Welche Vorgeschichte hatten diese Streiks?

Gab es auch in der BRD  so etwas wie einen proletarischen Mai?

Was wollten die "wilden Streiks" erreichen und was haben sie erreicht?


Literaturhinweis.
Soeben erschienen:
Peter Birke: "Wilde Streiks im Wirtschaftswunder. Arbeitskämpfe, Gewerkschaften und soziale Bewegungen in der Bundesrepublik und in Dänemark". Campus Bd. 927


VON: DIETER WEGNER






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