Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf: Neuer Präsident – neue Politik?

17.11.08
TopNewsTopNews, Düsseldorf, NRW 

 

Perspektiven der USA nach den Präsidentschaftswahlen und in der Weltwirtschaftskrise

Dr. Ingo Schmidt, Vancouver

Vortrag und Diskussion

Donnerstag, 20. November 2008, 19.00 Uhr
ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf

Barack Obama wird Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Hoffnungen vieler Menschen, auch vieler Linker dies- und jenseits des Atlantiks, richteten sich im Vorfeld dieser Wahl auf seinen Sieg. Doch was erwartet die USA und die Welt unter einem Präsidenten Barack Obama?

Der Wechsel im Weißen Haus findet in einer Zeit statt, in der die globale Finanzkrise in eine globale Wirtschaftskrise übergeht. Mit dem Ende des Wallstreet-Dollar-Systems und mit der Rezession in den kapitalistischen Hauptländern ist der neue US-Präsident sogleich mit einer einschneidenden Gesellschaftskrise der USA und ihrer Schwächung der internationalen Führungsrolle konfrontiert.

Ist in wirtschaftspolitischer Hinsicht eine Kontinuitätslinie zur neoliberalenClinton-Ära zu befürchten? Ist in außenpolitischer Hinsicht aufgrund von "ökonomischen und politischen Zwängen" mit einer Fortführung der imperialistischen Politik der USA zu rechnen?

Kurz: Wie entwickelt sich das Obama-Projekt, wenn das Charisma des neuen Präsidenten in der Konfrontation mit der Wirtschaftskrise verblasst?

Ingo Schmidt ist Wirtschaftswissenschaftler an der Athabasca University, Alberta, Kanada. Er hat über das Verhältnis von Gewerkschaften und Keynesianismus promoviert und war vor seiner Auswanderung nach Kanada langjähriger Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik. Letzte Buchveröffentlichung: Spielarten des Neoliberalismus, VSA-Verlag, Hamburg 2008.

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Düsseldorf in Kooperation mit attac Düsseldorf und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

 







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