Privatisierung von Schulen? - Nein danke!

10.07.08
TopNewsTopNews, NRW 

 

Zur Forderung des JU-NRW-Vorsitzenden nach einer Ermöglichung von Schulträgerschaften durch die Wirtschaft erklärt Fabian Bünnemann, Landessprecher der Linksjugend ['solid] - nrw:

"Das Konzept des Neoliberalismus sieht es vor, alle Bereiche des öffentlichen Lebens zu privatisieren und zu kommerzialisieren. Nun sind also auch die Schulen dran. Die Linksjugend ['solid] - nrw lehnt diese Forderung radikal ab. Schulen haben öffentlich zu sein, um gleiche Bildung für alle Kinder sicherzustellen", fordert Bünnemann. Die nun vorgeschlagene Privatisierung im Bildungssystem stelle keine Lösung zur Behebung der massiven Probleme im Bildungsbereich dar, sondern verschärfe die Probleme. "Wir streiten stattdessen für eine gute und unabhängige Bildung. Die Ermöglichung von Schulträgerschaften durch die Wirtschaft steht dem diametral entgegen."

Das Land Nordrhein-Westfalen gebe immer noch viel zu wenig Geld für die Bildung der Kinder und Jugendlichen aus. "Solche Überlegungen, wie jetzt von der JU angestellt, werden sofort überflüssig, wenn das Land seine Aufgabe wahrnehmen und endlich für funktionierende, ausreichend finanzierte Schulen und Schulstrukturen sorgen würde!", so Bünnemann abschließend.







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