Ferienjobs müssen sich lohnen!

17.07.08
TopNewsTopNews, Wirtschaft, NRW 

 

Linksjugend lehnt Anrechnung von Ferienjobs auf Bedarfsgemeinschaft ab.

Gerade in der Ferienzeit versuchen viele Jugendliche ihr Taschengeld durch kleine Ferienjobs aufzubessern. Die Jugendlichen freuen sich hier über ihr zusätzlich verdientes Geld, denn bleibt das jährliche Einkommen unter 7.664 Euro ist man von der Einkommenssteuer befreit. Zudem fallen für kurzfristige Beschäftigungen keine Sozialabgaben an.

"Jugendliche, die in Hartz4-Bedarfsgemeinschaften leben, dürfen lediglich 100 Euro behalten. Alles, was darüber geht, wird zu 80 Prozent der Bedarfsgemeinschaft angerechnet", so Fabian Bünnemann, Landessprecher der Linksjugend ['solid] - nrw. "Diese Anrechnung des Ferienjobeinkommens lehnen wir strikt ab. Schülerinnen und Schüler wollen hier Erfahrung sammeln und gleichzeitig etwas dazuverdienen. Ein Ferienjob muss sich auch lohnen!"

Helmut Manz, stellv. Landessprecher der Linken in Nordrhein-Westfalen, ergänzt: "Es kann nicht sein, dass hier mal wieder zwischen den Kindern reicher und armer Eltern ein Unterschied gemacht wird. Ein Jugendlicher aus reichem Elternhaus würde von 400 Euro Einkommen alles behalten dürfen, ein Jugendlicher aus armem Elternhaus gerade mal 160 Euro. DIE LINKE findet das skandalös und fordert die Abschaffung dieser Regelung!"







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