IDAHOBIT 2020: Gegen Diskriminierung kämpfen!

16.05.20
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz, News 

 

Von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz

Aus Anlass des jährlich am 17. Mai begangenen Internationalen Aktionstages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (IDAHOBIT) weist die rheinland-pfälzische LINKE auf die fortdauernde Diskriminierung von Menschen mit abweichender sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität hin und fordert das Recht auf Selbstbestimmung und gesellschaftliche Akzeptanz für alle.

„Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit dürfen in der Gesellschaft keinen Platz haben. Darum fordert DIE LINKE von Land und Bund mehr Geldmittel für Programme, die dergleichen Einstellungen bekämpfen. Die Bundesregierung muss unter anderem das Programm "Demokratie leben" besser finanzieren und erfolgreiche Projekte gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie dauerhaft fördern“, sagt Katrin Werner, MdB und Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz.

Melanie Wery-Sims, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft LAG queer der LINKEN Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Wir begrüßen das Verbot so genannter "Konversionstherapien". Es ist schlichtweg eine Form massiver psychischer Gewalt, die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität eines Menschen zur Krankheit zu erklären und dann mit pseudowissenschaftlichen Methoden oder religiösen Praktiken "heilen" zu wollen. Allerdings fordern wir entschieden, dass beim Schutz von Minderjährigen und jungen Erwachsenen nachgebessert wird. Das Schutzalter muss heraufgesetzt werden und das Verbot auch für Familienangehörige voll greifen. Es kann nicht sein, dass diese Form der Gewalt straffrei bleibt, wenn sie in Familien stattfindet oder dort vermittelt wird.“







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