CSD 2020: Queere Menschen und queere Strukturen schützen – Der Krise gemeinsam die Stirn bieten

29.06.20
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz, News 

 

Von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz

„Derzeit sollte eigentlich in Rheinland-Pfalz die CSD-Saison laufen. Die Corona-Krise hat dies leider unmöglich gemacht. Mit verschiedenen kreativen Aktionen versucht die Community auf die schwierige Lage queerer Menschen und queerer Strukturen aufmerksam zu machen. Viele Anlaufpunkte kämpfen ums Überleben. Der Förderung von queeren Beratungsstellen, Jugendzentren, Bildungs- und Kultureinrichtungen, die oftmals am finanziellen Tropf der Kommunen hängen, drohen massive Kürzungen, da die Förderung nicht als Pflichtaufgabe gilt“, sagt Melanie Wery-Sims, Sprechende für die Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE queer.

Katrin Werner, MdB, ergänzt: „Schon vor der Corona-Krise kam jeder dritte queere Mensch finanziell nur mit Mühe über die Runden. Bei Intersexuellen und Trans*Personen ist die Situation noch prekärer. Wohnungslosigkeit, Armut, Repressionen und fehlende materielle Perspektiven prägen das Leben vieler queerer Menschen. Hier kommen die weit verbreiteten Vorurteile gegen andere sexuelle Identitäten zum Tragen. Wir als LINKE fordern, dass das Grundgesetz in Artikel 3 ergänzt wird. Niemand darf wegen der sexuellen Identität benachteiligt werden.“







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