Existenz sichern, Stellen schaffen, Gerechtigkeit finanzieren!

09.04.09
NewsNews, Niedersachsen 

 

Eine Veranstaltungsreihe des Göttinger "Institut für Forschung und Bildung"
 in Kooperation mit der "Rosa-Luxemburg Stiftung Niedersachen"


Gerechte Steuern - wie sehen die aus?
Vortrag des Volkswirtschaftlers Professor Herbert Schui / Universität für Wirt-schaft und Politik Hamburg

Freitag, den 24. April 2009, 20 Uhr, Gemeindesaal der Pfarrei St. Michaelis, Turmstraße 6, Eingang Kurze Straße, Göttingen

Eintritt frei

Moderation: Holdger Platta

Zahlreiche Steuerkonzepte konkurrieren miteinander - alle aber sollen dem Zweck dienen, die öffentli-chen Haushalte zu sanieren. Welche Funktionen könnten veränderte Steuerkonzepte aber darüberhi-naus erfüllen?

Gerechtere Verteilung der Lasten zum Beispiel, Beseitigung sozialer Notlagen und Elendsfallen, Ver-besserungen für den Mittelstand, Anreize für eine verbesserte Beschäftigungspolitik, erhebliche Redu-zierung nicht zuletzt der Massenarbeitslosigkeit.
Und womöglich besonders interessant: die "Wertschöpfungssteuer", die Schluß machen würde mit dem bisherigen Steuersystem, welches das Einstellen von Arbeitskräften "bestraft" und die Abschaf-fung von Arbeitsstellen durch Rationalisierungsinvestionen "belohnt".

Eine Analyse und Diskussion der verschiedenen Alternativen.


Wieviel braucht man zum Leben? - Zur Höhe des soziokul-turellen Existenzminimums
Vortrag des Sozialwissenschaftlers Professor Rainer Roth / Fachhochschule Frankfurt am Main

Freitag, den 15. Mai 2009, 20 Uhr, Weißer Saal im Künstlerhaus, Gotmar-straße / Ecke Prinzenstraße, Göttingen

Eintritt frei

Moderation: Dr. Eckhard Fascher

Vertreter des Kapitals behaupten, die Hartz-IV-Sätze seien zu hoch und würden Faulheit erzeugen. Erwerbslose halten sie für zu niedrig. Wie hoch sollten sie sein? Ab welcher Höhe wäre die Armut "be-kämpft"? Warum wurden die Regelsätze von Schulkindern ab sieben mit Einführung von Hartz IV ge-senkt? Was bedeutet Existenzminimum bei Erwerbstätigen? Wie hoch müßte ein Mindestlohn sein, um zum Leben zu reichen?

Viele wollen die Armut auf dem Boden der Kapitalverwertung abschaffen. Geht das überhaupt?

 


Arbeitfairteilen - Erwerbslosigkeit abbauen - aber wie?
Podiumsdiskussion mit Dr. Axel Bust-Bartels (Wirtschaftswissenschaftler), Ludger Gaillard (Pastor) und Henry Royeck (Sozialberater), alle Göttingen

Freitag, den 12. Juni 2009, 20 Uhr, Gemeindesaal der Pfarrei St. Michaelis, Turmstraße 6, Eingang Kurze Straße, Göttingen

Eintritt frei

Moderation: Ute Haferburg

Zur Zeit scheint es völlig illusorisch, alle diejenigen mit Erwerbstätigkeit zu versorgen, die dieses möchten und brauchen. Während die einen ungewollt beschäftigungslos sind, wächst der Druck auf diejenigen, die noch Arbeit haben, und die Arbeitszeit wird erneut ausgeweitet. Gleichzeitig wird scheinheilig für zusätzliche unbezahlte Arbeit geworben, da soziale Einrichtungen ohne Profitmöglich-keiten immer mehr in ihrer Existenz bedroht sind.

Deshalb die Forderungen einiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einiger Gewerkschaften und anderer nach einem öffentlich finanzierten Beschäftigungssektor und nach Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnverlust.

Aber wie tragfähig sind solche Modelle, sind sie finanzierbar?







<< Zurck
Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz