Bedingungsloses Grundeinkommen! Spätestens jetzt zur Coronazeit!


Bildmontage: HF

27.04.20
Sozialstaatsdebatte 

 

Von Charlotte Ullmann

Gedanken zum offenen Brief des Netzwerkes Grundeinkommen mit der Forderung an Angela Merkel, zukünftige Ratspräsidentin der EU, ein Bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. 

Spätestens jetzt, zur Coronazeit, wird mehr als deutlich, dass unsere Art zu wirtschaften den Garaus bedeutet für die Menschen, die Natur, den gesamten Erdball. 

Rücksichtslose Abholzung der Wälder zum Beispiel bringt die Natur aus dem Gleichgewicht, fördert die Entstehung aggressiver Virenarten, oft tödlich für die Lebewesen, einschließlich dem Menschen. 

Ebenso die Wirtschaft gerät aus den Fugen. Und spürt, endlich mal, den giftigen Wind aus den abgeholzten Wäldern ihr entgegenschlagen .

Da wird die Kernaussage der Dialektik der Aufklärung (Horkheimer/Adorno) bestätigt, dass die Natur sich gegen den Menschen wendet, wenn er sich als Herrscher derselben aufwirft, mit einem Wirtschaftssystem, hier dem kapitalistischen, das Mensch und Natur auf lange Sicht bis auf den letzten Blutstropfen aussaugt. 

Ein BEDINGUNGSLOSES  GRUNDEINKOMMEN

wäre der erste Schritt zur Einkehr, wieder hin zum Menschen, hin zu seiner Natur, das seine Schaffensfreude fördert auf einer Grundlage, die den Lebewesen qua ihrer Existenz in der Natur gegeben ist, im Umgang miteinander und im Gleichklang mit jener. 

Das Leben wäre nicht mehr vorrangig dem Profitwahn unterworfen, der Mensch käme wieder mehr zu sich selber, zu seinen Vorlieben und Begabungen, und die Ressourcen eines jeden könnten sich in der Interaktion und im Schaffen miteinander besser entfalten, sogar mithilfe des technologischen Fortschritts, der wiederum Rücksicht auf den Menschen und die Natur nehmen muss. 

 

Charlotte Ullmann am 26.4.2020

https://www.grundeinkommen.de/22/04/2020/offener-brief-des-netzwerks-an-angela-merkel.html







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