Mediation für 12000 Euro

06.09.10
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Die Partei DIE LINKE ist wirklich anders als andere Parteien.

Kommentar von Axel Mende

Sozi schlichtet bei den Linken heißt es am  03.09.10 in den Nürnberger Nachrichten auch in der OnlineAusgabe unter: http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/sozi-schlichtet-bei-den-linken-1.141877
Weiter heißt es: Frank Schmidt (war Umweltreferent und ist in der SPD) soll die internen Konflikte der Liste lösen - MdB Harald Weinberg schießt die Kosten von ca. 12.000 Euro vor.

Die Linke Liste Nürnberg scheint eine Privatpartei in der Partei DIE LINKE zu sein. Es scheint, dass ein kleiner Kreis unter der finanziellen und  patenhaften Führung von Listenplatz-MDB Harald Weinberg dort ohne Kontrolle durch die Partei DIE LINKE, "linke Weinberg Politik" im Stadtrat betreiben kann. Warum es im mitgliederstarken KV DIE LINKE Nürnberg-Fürth keine Ortsgruppe Nürnberg  gibt, die sich aus ihren Reihen und auch mit unabhängigen Linken zur Wahl für den dortigen Stadtrat stellte, können viele bayerische Genossinnen und Genossen nicht nachvollziehen.

Peinlich ist nicht nur diese Strippenzieherpolitik eines Berufsgewerkschaftlers, der seine Karriere der SPD und deren Gewerkschaften verdankte, sondern die Tatsache, dass zur Konfliktlösung in dieser "Weinberg- Clique" teure Mediatoren gegen Honorar herangezogen werden.
Noch in der Causa Klaus Ernst wurde von den Kaderpolitikern in unserer Partei kritisiert, dass wir unsere Konflikte über die bürgerliche Presse austragen. Empfohlen wurde uns die interne Lösung. Eine große Überraschung ist, dass uns Genosse Weinberg nun zeigte wie das gemeint ist.

Es ist höchst erstaunlich, dass Weinberg  finanzielle Mittel zu einer privaten linken Politik besitzt.
Im Blick der Parteibasis befindet sich zur Zeit zwar Klaus Ernst, einige Genossinnen und Genossen meinen aber, dass Weinbergs seltsames Agieren dem Ansehen der Partei weit mehr schadet als ein Porsche fahrender Vorsitzender. In aller Deutlichkeit  wurde in der Lokalpresse berichtet, wie die "Weinberg Linke" Politik betreibt. Die Summe 12.000 Euro ist angeblich vorgestreckt und es bleibt die Frage, wer sie letztendlich zu verantworten bzw. zu zahlen hat.
Kritische Genossen und Genossinnen fragen sich schon, ob das alles mit rechten Dingen zugeht.

Axel Mende

axel.mende@die-linke-dachau.de

Kommentar zu
http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/sozi-schlichtet-bei-den-linken-1.141877

 



Klarstellung – nicht nur für Nürnberg-Fürth... - 08-09-10 21:55
Klarstellung des Kreisverbandes DIE LINKE. Nürnberg-Fürth zum Artikel: 'Mediation für 12000 Euro' - 07-09-10 21:00




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