Aufschlag Kohde-Kilsch

03.05.12
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Polemik von Dirk Scholl

Jetzt ist es also amtlich: Der ehemalige Tennis-Star Claudia Kohde-Kilsch darf sich dank ihres „Mentors“ Oskar Lafontaine in einer neuen Sportart üben: Dem Verbreiten von Hiobsbotschaften und dem gleichzeitigen Schönreden selbiger in der Funktion einer Fraktionssprecherin.

Ein schwieriger Spagat, bei dem man sich schnell einmal einen geistigen Bänderriss zuzieht, insbesondere dann, wenn man diese Sportart bis dato noch nie ausgeübt hat. Oder anders ausgedrückt: Wenn man noch nicht einmal über die Spur einer adäquaten Kompetenz verfügt. Oder noch platter: Von Tuten und Blasen keine Ahnung hat…

Aber der „Mentor“ ist ja bekannt dafür, dass er im gewissen Rahmen eine soziale Ader für insolvente Alleinerziehende besitzt. Bleibt zu hoffen, dass das Aufschlag-Ass vergangener Tage nicht dasselbe Schicksal ereilt wie unlängst eine ehemals für ihren besonderen Fleiß berüchtigte Bürgerbüro-Mitarbeiterin, deren Namen zu erwähnen zu viel der Ehre wäre. Dann nämlich landet der Ball unweigerlich im Netz oder weit im Aus. Jetzt können also eifrig Sport-Wetten darauf abgeschlossen werden, über wie viele Sätze dieses Match ausgetragen wird. Und vor allem, welche Sätze dann fallen werden.

Wie hätte beispielsweise die neue Fraktionssprecherin den „Wahlbetrug“ Pia Dörings rhetorisch aufgearbeitet? Etwa so: „Der Teamwechsel zeugt nicht gerade von einem Fair-Play-Bewusstsein auf Seiten Pias. Sie sollte von sämtlichen Matches auf allen Courts dieses Landes ausgeschlossen werden.“

Jetzt bleibt abzuwarten, mit welchen personellen Überraschungen der „Mentor“ noch aufwarten wird. Vielleicht ja mit dem Ex-Lover der Ex-Tennis-Queen!? Boris Henry, der ehemalige Olympiateilnehmer und heutige Bundestrainer der Speerwerfer, als Speerspitze gegen den Mitglieder- und Wählerschwund!

Oder „Doc Krätzer“, dem ehemaligen FCS-Bundesligaprofi und erfolgsarmen Trainer von Amateur-Clubs, als Wunderheiler gegen demografische Haltungsfehler im Parteialtersdurchschnitt. Vielleicht auch Ex-Handballnationalspieler Christian Schwarzer trotz ungünstigen Namens als Wurfgeschoss gegen Abwanderungen in andere politische Lager?

Vielleicht aber greift der Mentor auch zu den „Gelben Seiten“ trotz ungünstiger Bezeichnung und blättert sich mal durch, ob nicht tatsächliche Fachleute für entsprechende Facharbeit anzuwerben wären?

Und überhaupt: Wie gut wäre an dieser Stelle der Zugriff auf das Autorenteam der ROTEN SAAR gewesen, deren spitze Feder inzwischen bis in die Landtagsfraktion hinein und darüber hinaus bekannt und gefürchtet ist!?

auch zu lesen unter www.dierotesaar.12see.de

 


VON: DIRK SCHOLL






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