Nicht die Struktur der Partei DIE LINKE ist schlecht, sondern das gewählte Führungspersonal!

06.05.12
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, Saarland, TopNews 

 

von Dr. Nikolaus Götz

Nach einer Vielzahl von kritischen Artikeln zur Lage der Partei DIE LINKE in der Saarbrücker Zeitung, kann auch die maßgebliche Führungsriege der Partei in Stadt und Land nicht mehr behaupten: Alles ist bestens! Leider wurden die diesbezüglich kritischen Artikel in DER ROTEN SAAR jedoch bisher als „Spinnerei“ abgetan.

Jetzt ist es offensichtlich. Nicht nur, dass viele Basismitglieder „aus Frust über die Inkompetenz gewisser Genossen“ die Partei verlassen haben, es revoltieren jetzt vielerorts maßgebliche Mandatsträger angesichts der „Diktatur des Proletariats“, bilden eigene Fraktionen oder laufen zu anderen Parteien über.

Jürgen Trenz vom OV-Friedrichthal hat die Diskussion um die “Reform der Partei“ öffentlich angestoßen. „Parteireform nach Frust bei der LINKEN“ (SZ vom 5./6. Mai 2012), stand da zu lesen. Ein guter Schritt Genosse Jürgen, doch wird Dein Vorschlag auch aufgegriffen werden?

Und was soll, wie reformiert werden? Wer will, kann und soll das diskutieren? Etwa die bisherigen bekannten ’Laller’ gar, die Personen in „Amt und Würde“, die gerade mit viel Worten und ihrer demokratischen Mehrheit im Rücken, nichtstuend die ’Guten’ in die Flucht treiben? Selbst ein ’einfacher’ Beschluss „gegen Preiserhöhnung bei der Müllabfuhr“ wird da zu Fall gebracht.

Im Kreis Saarbrücken wird schon wieder der unsägliche „Bezirk“ als Heilmittel von den Personen reaktiviert, die eigentlich als gewählte Vorständler in ihren Ortsverbänden was bewegen könnten. Doch es werden von diesen Personen, vom Kreis ganz zu schweigen, keine oder nur unzureichend Versammlungen und Programm geboten. Es gibt keine oder nur unzureichend interne Kommunikation.

Von Kooperation oder Partizipation (Soll das „übersetzt“ werden?), ganz zu schweigen! Und die ’Laller’ bestimmen jetzt schon wieder die Debatte mit ihrem Wortgeklingel: „Mamistemol“! Paradebeispiel für die Negativsituation im Lande ist der berühmte OV-Malstatt von Saarbrücken.

Dort sitzt ein „Parlamentarier“, wie er sich so stolz nennt, der großmaulig blockiert und die Partei in den Ruin getrieben hat. Seine Ab- oder Wiederwahl am 8. Mai 2012 wird ein kleiner Lackmustest für die Reformmöglichkeit oder die „totale Kapitulation“ der Partei Die LINKE im Saarland.


VON: DR. NIKOLAUS GÖTZ






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