Anti-Olympia

11.11.13
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von Dieter Braeg

...und die LINKE. in Bayern

Der Weg in jene sprachliche Inhaltslosigkeit, die andere Parteien schon immer dazu verwende- ten, um dem Volk den Sand der Verblödung in Aug und Hirn zu streuen, hat nun auch die bayerische Linke erreicht.

Frau Eva Bulling-Schröter ist der Meinung, dass es „Aktivitäten“ der bayrischen Linke gab, um den Olympischen Winterspielen in einem Teil Bayerns, der sowieso schon durch kräftig- ste CSU-Politik verschandelt ist, einen Riegel vorzuschieben. Das man sich das Wahl- verhalten des Volkes, dass auf durch Pistenwalzen verschandelte Skiabfahrten keinen Bock hat, dem Doping- und Profisportgehaben nicht zugestimmt hat.

Wie wenig das Volk an der Politik des bayerischen Landesverbandes interessiert ist, das hat ja wohl die Bundestagswahl gezeigt, bei der zwei Mandate von sechs verloren wur- den und dazu hunderttausende von Stimmen.

Die Verkündung „Trotz des Erfolgs wird DIE LINKE. überprüfen, inwiefern die einseitige Information bei Bürger- und  Volksbegehren  durch Wahlunterlagen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf den offiziellen Web-Auftritten der jeweiligen Städte in Zukunft verhindert werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger hatten Schwierigkeiten, sich ein differenziertes Bild machen zu können.“ man wolle „überprüfen“ ist jene Vereinfachung der nicht geleisteten politischen Arbeit, die, wenn die Sache gegessen ist, auf einmal heldenhafte Aktivitäten entwickelt, die nichts bringen. Das sind die üblichen Floskeln, eines „politischen Geschäftes“ dem Volk Schaden zuzufügen!

Die Menschen haben, ganz ohne Gängelung durch die üblichen Verdächtigen (zu denen die Partei DIE LINKE. ja ein immer zweifelhafteres Annäherungsverhältnis hat), eine ver- nünftige Entscheidung getroffen zu Gunsten der Umwelt und gegen Profitmaxmierungs- olympia. Jetzt jammern alle, deren „Sport“ es ist, sich hervorragend bezahlen zu lassen, wenn es, wie das meist im Wintersport ist, bergab geht.

Mahnend erheben jene Berufswintersportfunktionäre die Stimme, nun sei der „Massen- sport“ gefährdet. Jaja, die Massen drängen alle nach Kitzbühel, Zell am See, Garmisch oder Berchtesgaden. Wer will nicht per Tageskarte oft um mehr als 50.--€ nach der Abfahrt im Krankenhaus einen feschen Gips verpasst bekommen, der sich zu jenen Verdienstchancen gehört, die dieser olympische Wahnsinn bietet?

Wie heißt es so schön?
SKI Heil!

Da tönt das Volk: Jo leckts uns do am Oasch!

Dieter Braeg

www.nolympia.de

 

 


VON: DIETER BRAEG






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