Boris Grell zu den Gründen den Kreisverband Düsseldorf der Partei DIE LINKE zu verlassen


Bildmontage: HF

22.05.09
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, NRW, Düsseldorf, Debatte, TopNews 

 

"Der KV Düsseldorf wird von Machtverhältnissen beherrscht, die sich sowohl auf den Landesverband NRW als auch insgesamt auf die Partei DIE LINKE in höchstem Maße schädigend auswirken."

Liebe Genossinnen und Genossen,


auch wenn dies sicherlich aus unterschiedlichen Motivationen heraus bedauert werden wird, gehöre ich seit dem 20. 05. 2009, -10:50h - nicht mehr dem Kreisverband Düsseldorf an. Mein Amt als 1. Sprecher der Stadtbezirksgruppe 07 ist damit automatisch erloschen.


Zur Begründung meiner Entscheidung:


Der KV Düsseldorf wird von Machtverhältnissen beherrscht, die sich sowohl auf den Landesverband NRW als auch insgesamt auf die Partei DIE LINKE in höchstem Maße schädigend auswirken.
Die im Kreisverband Düsseldorf seit Jahren kultivierte Inkompetenz zugunsten eines kleinen, antidemokratischen Machtsystems - zulasten erfahrener, repräsentativer und kompetenter politischer Persönlichkeiten – bietet unseren politischen Gegnern ideale Angriffsflächen. Diese unverantwortliche Blockade konsequenter, inhaltlicher Politik werde ich nicht weiter durch meine Zugehörigkeit zum KV Düsseldorf mittragen.

Genosse Frank Laubenburg versteht es seit etlichen Jahren bestens, das Machtsystem Helmut Kohls (ein relativ simples Machtsystem, dem wir ja die Politik Angela Merkels zu verdanken haben) zu kopieren und für seine persönlichen Zwecke zu nutzen:

Genosse Laubenburg baut auf Schwächen, auf die Unerfahrenheit bzw. Inkompetenz neuer aktiver Mitglieder, die er lediglich so lange protegiert, bis diese nicht mehr in allen Punkten für ihn stimmen bzw. eigenständige Kompetenzen entwickelt haben, welche sich nicht mit seinen letztendlich egomanischen Standpunkten vereinbaren.

Der Kreisverband Düsseldorf könnte über ein erheblich umfangreicheres quantitatives und qualitatives Potenzial verfügen; wäre da nicht die Laubenburg-Riege, die eine solche Bündelung linker Kräfte – ganz entgegen dem klaren Parteiauftrag – verhindert.

Zugunsten eigener niedriger Beweggründe fördert diese Riege die Zwietracht und politische Unglaubwürdigkeit / Widersprüchlichkeit des Kreisverbandes. Jahr für Jahr werden auf diese Weise anfangs engagierte Mitglieder förmlich verschlissen. Viele dieser Mitglieder haben sich schließlich sogar völlig von der Partei bzw. Politik distanziert. Dies ist durchaus nachvollziehbar; bezeichnet sich die Laubenburg-Riege schließlich oft genug in anmaßender Form als „die Partei“ und die Basisdemokraten als „Zerstörer“ bzw. „Sektierer“.
Präzise das Gegenteil ist hier jedoch der Fall.

Ich persönlich lasse mich von meinem Kurs inhaltlicher, linker Politik nicht abbringen. Ich stehe für Fair-Play in linken Bündnissen und bleibe der Partei DIE LINKE selbstverständlich als Mitglied erhalten.

Für die Abgabe von Informationen, die besagen, zu welchem Kreisverband ich nunmehr zugehöre, stehe ich nicht zur Verfügung.


Mit Sozialistischen Grüßen


Boris Grell 

 







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