Spandauer Linkspartei-Mitglieder vom Landesvorstand aus eigener Geschäftsstelle ausgesperrt

02.12.08
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, Berlin, Debatte, TopNews 

 

Lederer schaltet Linke ab. Bezirksverband  Berlin Spandau der LINKSPARTEI vor der Zwangsauflösung? Massenausschlüsse geplant?

Von  KLKL,  http://www.de.indymedia.org/2008/12/234480.shtml

Wer auf die Webseite der Linkspartei Spandau geht, merkt: hier stimmt was nicht, sie wirkt leer. Tatsächlich verschwinden kritische Inhalte von der webseite  http://www.dielinke-spandau.de/ und Informationen über Mitgliedertreffen Schritt für Schritt.

Nicht nur die ganze webseite scheint langsam zu entschwinden, sondern auch der ganze Bezirksverband Spandau der LINKEN. Der Grund: wieder einmal geht die Führung des Landesverbandes der LINKspartei administrativ gegen seine Mitglieder vor. Durch den Landesvorsitzenden Lederer wurde der Austausch der Türschlösser angeordnet. Die Mitglieder können, sollen und dürfen den Laden nicht mehr betreten. Nur direkt vom Landesvorstand bezahlte und eingestellte Personen dürfen das. Aber die einzige Mitarbeiterin wurde vom Landesvorstand abberufen. Der Laden ist dicht.

Der Grund für "Die Maßnahme" ist, dass dem Landesfürsten der Berliner LINKEN gegen den Strich geht dass die LINKE Spandau es wagte ein wenig seine Parteilininie zu kritisieren, dass sich die Spandauer Mitglieder sogar erdreisten dies in Räumen der LINKEN Spandau zu tun.

Gegen die Weddinger Bezirksorganisation der Linkspartei ging Lederer ebenfalls dreist vor. Da sich im Berliner Arbeiterbezirk diverse Renitenzler in der LINKEN sammelten und dort wider den Stachel des Landesvorsstands löckten wurde der Parteiladen kurzerhand beim Vermieter gekündigt - ohne die Mitglieder zu informieren. Herrn Lederer mißfiel, dass auf Veranstaltungen die Früchte seiner harten Koalitionsarbeit mit der Sozialdemokratie nicht gepriesen wurden.

Was den unbekömmlichen Säuregehalt des Tropfens angeht, den der "Regierungssozialismus" ("Veränderung gestalten und mitverantworten") kredenzt, muss hier wohl nicht im Einzelnen erläutert werden.

Jedenfalls droht mehreren Berliner Bezirken aktuell die Zwangsverwaltung: Die Kassen sind leer. Viele soziale, Frauen- und Jugendprojekte müssen schließen.

Nachdem die Berliner LINKEN-Führung erst im Wedding, bald darauf in Neukölln gegen renitente Parteimitglieder vorgehen musste, nachdem erst vor wenigen Wochen die "trotzkistische Verschwörung" der SAV vom Berliner Landesvorstand erkannt, entlarvt und zerschlagen wurde, werden nun die erprobten und gleichsam entvervten Liquidatoreneinheiten der Berliner LINKSPARTEI an den nächsten Frontabschnitt geworfen: Spandau brennt! Auch vor den Toren Berlins wird mit unbarmherziger Härte gegen Diversanten und Desorganisatoren vorgegangen. Die Häscher schwärmen aus, die Verschwörer dingfest zu machen und peinlichem Verhör zu unterziehen. Bange Fragen an der Basis der Berliner Linkspartei: Wen sucht sich die heilige Inquisition als nächste Opfer?

 







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