OskarBARTSCHWagenknechtJahresABschluss

01.01.12
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, NRW, TopNews 

 

von Dieter Braeg

Aus den Niederungen in denen Mönchengladbach geortet werden kann, nicht umsonst heißt die Gegend NIEDERrhein, kommt von einem Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE., jene nichtvorhandene geistige Nachhaltigkeit:
“Wir alle müssen uns frei machen von Vorurteilen jeglicher Art, um ein gemeinsames Leben und Miteinander mit Allen zu ermöglichen, dann sind Krisen nur ein lästiges Beiwerk aber keine Einschränkung. Fassen wir uns alle an die Hand und wir werden ein neues Jahr erleben, welches uns nicht mit Krisen, sondern mit Lebensfreude erfüllt.“
die das hilflose Bild der Linkspartei repräsentiert.

Ja, die Welt ist so einfach, da fasst man sich “an die Hand“, nicht an den Kopf und schon hat sich die Gesellschaft verändert. Aus Hessen wiederum erreicht uns eine Feststellung der Fraktionvorsitzenden DIE LINKE. im hessischen Landtag, Janine Wissler: "Arbeit ist mehr als nur Geld verdienen, Erwerbsarbeit ist auch Teilhabe an Gesellschaft".

Diese „Teilhabe“, etwa als Aufstockerin und Aufstocker oder als Mindestlöhnerin an der Kasse eines Supermarktes oder als „Bestückerin“ mit einem Freienfalllohn, das ist es, was dann irgendwann zu jenem „Arbeitadelt“ Spruch führt, der diese nichtunsere Gesellschaft, aber anscheinend die der Janine Wissler, so liebens- und lebenswert werden lässt. Da braucht man wohl bald Teilhabescheißhäuser samt Teilhabearschwischpapier!

Ralf Christoffers Mitglied der Partei DIE LINKE. und Wirtschaftsminister in Brandenburg (wo ROTrot regiert wird) ist schon lange ein Freund der Braunkohleförderung und -verstromung und des damit befaßten Vattenfall-Konzerns.
Auch im Jahr 2011 hat sich Minister Christoffers vehement für die Erprobung des hochriskanten Verfahrens der Kohlendioxidabscheidung und -einlagerung (Carbondioxide Capture and Storage) eingesetzt. Vattenfall will damit seine Klimabilanz verschönern. Als Partei ist man gegen die hochbrisante CO2 Einlagerung, wird mitregiert, ist es vorbei mit der Glaubwürdigkeit. Aber Christoffers ist ein typisch Glücklicher mit seiner Arbeit, da er Teilhaber ist!

So stellt sich doch die Frage, ob es denn wirklich nicht völlig egal ist, wer im Jahre 2012 Sprecher/Sprecherin des neu zu wählenden Parteivorstandes der Linkspartei wird, die mehr und mehr zur Mitte strebt. Alle die den Oskar wieder zum Vorsitz tragen, oder den Dietmar Bartsch in diesem Amt sehen wollen, verlieren kein einziges Wort zu der Tatsache, dass dieser Parteivorstand in keinem Fall den Querschnitt der Mitgliedschaft der Linkspartei repräsentiert, sondern aus lauter gutbezahlten Frauen und Männern besteht, die ihr Geld mit Politik verdienen.

Was würde denn tatsächlich Oskar Lafontaine anders als Dietmar Bartsch  machen, wenn er die Linkspartei “führt“?

Oskar Lafontaine hat gemeinsam mit einigen „Führungskadern“ der WASG den Garaus gemacht, als er nicht vor der NRW Wahl in einer Großveranstaltung in Krefeld erklärte da schon Mitglied der WASG zu werden, einzustehen für den Grundsatz der WASG ("Eine andere Politik ist möglich!“) und den Landtagswahlkampf mit zu gestalten.

Nein, man war nur an einer „Parteiverschmelzung“ mit der PDS interessiert, die heute ihre Früchte in laufenden Wahlniederlagen beweist. Die einen Mitgliederentscheid an dem nicht einmal 50% beteiligt waren, obwohl es um das Parteiprogramm ging, hochjubelt und nicht bereit ist, den Mitgliederschwund der wohl kaum weniger groß ist als der der FDP, öffentlich zu machen.

Nun wird am neuen Parteivorstand gebastelt, man beschwört eine innerparteiliche Demokratie, die jedes kritische Verhalten der Mitgliedschaft unter den Teppich kehrt, der nicht einmal im Ansatz rot eingefärbt ist.

Seehofer will Guttenberg retour, warum sollte da nicht Oskar in Partei&Fraktionsspitze zurückkehren und gleich den Dietmar Bartsch mitbringen, als Morgengabe oder Neujahrsüberraschung?
Ist denn der Unterschied zwischen Bartsch und Klaus Ernst wirklich so groß?
Ach ja Dirk Scholl, ich wünsch' mir von Dir, weil ich leider schon 72 Jahre alt bin, einen rot angestrichenen Rollator und eine Schachtel mit „Klein Erna Politpralinen“.

Prost OskarBARTSCHWagenknechtNEUjahr!

http://www.kossawa.de/index.php/boese-worte/207-oskarbartschwagenknechtjahresabschluss

 


VON: DIETER BRAEG






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