Drei politische AKL-Erklärungen verabschiedet


Bildmontage: HF

02.05.13
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, TopNews 

 

von AKL

Liebe Antikapitalistinnen und Antikapitalisten,


auf ihrer bundesweiten Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende hat die Antikapi- talistische Linke drei politische Erklärungen ver- abschiedet.

1. Solidarität mit dem bolivarischen Venezuela und dem gewählten Präsidenten Nicolás Maduro:
„Am 14. April wurde in Venezuela Nicolás Maduro zum neuen Präsidenten Venezuelas gewählt. Er steht damit vor der großen Aufgabe, in die Fußstapfen des am 5. März verstorbenen Hugo Chávez zu treten und gemeinsam mit der breiten bolivarischen Bewegung den Transformationsprozess fortzusetzen, der das südamerikanische Land seit mehr als einem Jahrzehnt prägt und verändert. Die Mitgliederversammlung der Antikapitalistischen Linken in Bremen gratuliert dem neuen venezolanischem Präsiden- ten zu seinem Wahlsieg, der ein Sieg für ganz Lateinamerika ist.“

(Gesamte Erklärung)

2. „Die AKL solidarisiert sich mit den Streikenden des Verpackungsunternehmens 'Neu- pack' in Hamburg und kritisiert gleichzeitig die auf sozialen Frieden und Sozialpartner- schaft ausgerichtete Streikführung der IG BCE. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Poli- tik, Streiks und Proteste zu unterstützen, die die Arbeitsbedingungen konkret verbess- ern und gleichzeitig für Solidarisierung, die Ausweitung von Kämpfen und die Überwind- ung der Konkurrenz und des Kapitalismus zu streiten.“
(Gesamte Erklärung)

3. Die AKL ist Mitzeichnerin des Aufrufes „Für eine ökosozialistische Wende von unten!“. Der Text stützt sich auf die ökosozialistische Erklärung von Belém, die aus der Weltso- zialforumsbewegung heraus entstanden ist.
„In Zukunft geht es nicht mehr einfach um eine möglichst gerechte Aufteilung des ,Wohlstandskuchens‘, sondern um knapper werdende Ressourcen und um ein qualitativ anders gestaltetes Leben. Es darf auf keinen Fall die Situation eintreten, dass sich die Reichen weiterhin einen hohen Umweltverbrauch leisten können, während es den Arm- en am Nötigsten fehlt. Um das zu vermeiden, ist aber bewusste politische Gestaltung nötig (Festsetzung von Preisen und Tarifen, Ressourcenzuteilung, Quotenvergaben usw.). Marktwirtschaftliche und rein fiskalische Instrumente (wie z.B. ,Ökosteuern‘) müssen hier zwangsläufig versagen.“
(Gesamte Erklärung)

www.antikapitalistische-linke.de/article/677.hb.html

 

 

 


VON: AKL






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