DIE LINKE in Malstatt ruft zu "fair play“ bei Listenaufstellungen auf

01.02.14
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von DIE LINKE. Ortsverband Saarbrücken-Malstatt

DIE LINKE in Malstatt wirbt vor der Aufstellung der Wahllisten für die Kommunalwahl für innerparteiliches „fair play“ und distanziert sich von möglichen Versuchen Einzelner, sich mit fragwürdigen Methoden Mehrheiten zu beschaffen. Der Ortsverband hat am Donnerstagabend einstimmig eine entsprechende Resolution verabschiedet.

Darin heißt es: „Wer die Armut oder die berufliche Abhängigkeit von Menschen ausnutzt um sie durch Druck dazu zu bringen, in unsere Partei einzutreten, der tritt die Grundprinzipien unserer Partei mit Füßen und darf nicht mehr unterstützt werden. Wer sich durch großen Druck auf einzelne Mitglieder Mehrheiten verschaffen will, der wird nicht unsere Stimme erhalten. Der Ortsverband Malstatt wird jetzt und zukünftig Kandidaten, die zu solchen Mitteln greifen ebenso wenig unterstützen, wie all diejenigen, die mit solchen Kandidaten gemeinsame Sache machen und sich durch eine Zusammenarbeit mit ihnen selbst einen Vorteil bei Listenaufstellungen oder Wahlen erhoffen.“

Der Vorsitzende des Ortsverbands, Thomas Schaumburger, erklärt dazu: „Wir haben hier noch einmal das in Erinnerung gerufen, was in allen demokratischen Parteien eine Selbstverständlichkeit sein sollte: Kein Betrug, kein Druck auf Schwächere, kein Ausnutzen von Armut und Abhängigkeit. Wir wollen, dass die Listenaufstellungen jetzt und in Zukunft sauber ablaufen. Wir wollen ein klares Zeichen setzen, dass wir von jedem Kandidaten im Vorfeld erwarten, sich von fragwürdigen Methoden und allen Personen, die zu solchen fragwürdigen Methoden greifen, zu distanzieren. Es ist leider bezeichnend, dass es einzelne Wenige auch in unserer Partei gibt, bei denen das Suchergebnis bei Google unzählige Berichte über Vorwürfe und Verdächtigungen wegen Manipulationen ergibt, aber kaum Hinweise auf eigene politische Ideen oder Vorstöße. So etwas schadet der ganzen Partei. Denn die überwiegende Mehrheit unserer Partei will selbstbewusste linke Politik für die Schwächeren in unserer Gesellschaft machen statt nur den eigenen persönlichen Vorteil im Auge zu haben. “


VON: DIE LINKE. ORTSVERBAND SAARBRÜCKEN-MALSTATT






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