Mobile Luftfilter: NRW-Landesregierung muss nachlegen!

28.07.21
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Angesichts steigender Corona-Zahlen kritisiert DIE LINKE NRW das angekündigte Luftfilter-Programm für die nordhrein-westfälischen Schulen als nicht ausreichend. Christian Leye, Landessprecher von DIE LINKE NRW, fordert die flächendeckende Ausstattung aller Schulräume, um einen möglichst sicheren Unterrichtsbetrieb im Herbst und Winter zu ermöglichen.

„Tatsächlich versucht Armin Laschet unter Vollnarkose ins Kanzleramt einzuziehen - und NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer sowie Kommunalministerin Ina Scharrenbach winden sich mit unkonkreten Statements, die jegliche feste Zusage vermeiden", ärgert er sich.

„In drei Wochen beginnt das neue Schuljahr, es ist schon wieder zu viel Zeit vertan worden", sagt Christian Leye. „Angesichts der knappen Zeit fordern Schülervertretungen, Eltern- und Lehrerverbände zu Recht die Ausstattung aller Klassenräume zumindest mit mobilen Raumluftfiltern. Nur Räume auszustatten, deren Fenster sich nicht vollständig öffnen lassen, das reicht für die kalte Jahreszeit nicht aus. Das Ziel darf nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler wieder dauerhaft mit Wintermantel, Handschuhen und Wolldecke in den Klassenräumen sitzen müssen. Luftfilter können das regelmäßige Öffnen der Fenster natürlich nicht ersetzen – und sollen es auch nicht. Aber die Kombination aus passiver Lüftung und mobilen Luftfiltern kann die Infektionsgefahr noch einmal deutlich senken."

Deshalb sei eine flächendeckende Lösung für alle Klassenräume notwendig, so Christian Leye. „Geeignete Luftfilter kosten etwa 3000 Euro. Umgerechnet belaufen sich die Anschaffungskosten also auf ungefähr 100 bis 120 Euro pro Kind. Im Vergleich zu den Kosten, die durch den Ausfall von Betreuung und Unterricht entstehen, ist das eine mehr als lohnende Investition – von den Kosten durch Infektionswellen und Langzeitfolgen ganz zu schweigen."







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