Gronauer wiesen bei der Friedenskette in Münster auf den Ostermarsch in Gronau hin

27.02.23
NRWNRW, Bewegungen, News 

 

Von GAL Gronau

Am Freitag, 24.02.2023, dem Jahrestag des Überfalls Russlands auf die Ukraine, wurden mit einer Friedenskette die Städte Münster und Osnabrück verbunden. Rund 20.000 Menschen beteiligten sich, darunter auch Mitglieder der parteiunabhängigen Grün Alternativen Liste Gronau (GAL). Zur Teilnahme hatten zahlreiche Initiativen, Verbände und Institutionen aufgerufen, darunter auch die Euregio.

Die Friedenskette folgte dem Weg der Friedensreiter bei den Verhandlungen des Westfälischen Friedens vor 375 Jahren – vom Friedenssaal in Osnabrück zum Friedenssaal in Münster. Die Gruppe aus Gronau beteiligte sich mit Aktiven aus Ochtrup und Burgsteinfurt in Münster – Coerde. Zur Schließung der Friedens-Menschenkette kam dabei auch ein Transparent zum Einsatz, das auf den kommenden Ostermarsch in Gronau hinwies. Mit dem Ostermarsch in Gronau soll auch in diesem Jahr Karfreitag auf die militärpolitische Brisanz der Gronauer
Urananreicherungsanlage hingewiesen werden. Mit der Zentrifugentechnik, die in der Gronauer Urananreicherungsanlage zum Einsatz kommt, kann grundsätzlich auch Uran für den Einsatz in Atomwaffen vorbereitet werden.

Die Kernforderung der überörtlichen Friedenskette, an der auch grenzüberschreitend Mitglieder der Initiative „Enschede voor vrede“ teilnahmen, lauteten:

* Weltweite Niederlegung der Kriegswaffen
* Verhandlungen mit dem Ziel dauerhaft friedlichem, demokratischem Zusammenlebens
* Weltweite Abrüstung, insbesondere die Abschaffung der Atomwaffen unter Aufsicht der Vereinten Nationen
* Die Konzentration der Ressourcen auf den Schutz von Klima und Umwelt sowie den Einsatz für das Recht aller Menschen auf ein menschenwürdiges Leben

Weitere Informationen: https://www.friedenskette23.de,
https://www.galgronau.de







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