Landesregierung marginalisiert Natur- und Artenschutz

30.06.22
NRWNRW, Umwelt, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Im Koalitionsvertrag vereinbaren CDU und Grüne eine Neuausrichtung von Natur- und Artenschutz in NRW. Dazu erklärt Edith Bartelmus-Scholich, Artenschutzpolitische Sprecherin der Partei DIE LINKE. NRW:

„Die Landesregierung trennt zukünftig Natur- und Artenschutz von Forst- und Landwirtschaft. Das wird zu einer Beschleunigung des Artensterbens in NRW führen. Natur- und Artenschutz sowie Forst- und Landwirtschaft müssen zusammen gedacht werden. Die industrielle Landwirtschaft nimmt bedrohten Arten die notwendigen Lebensräume und trägt Gifte in Böden und Gewässer ein. Wirtschaftlich genutzte Forste sind oft Monokulturen, in denen nur wenige Arten überleben können.

Wenn dann zusätzlich für den notwendigen Ausbau der Windenergie der Artenschutz zurückgestellt werden darf und wenn es auch keine Ausgleichsflächen, sondern nur noch Ausgleichszahlungen für Naturschutzflächen gibt, werden sich die Lebensräume bedrohter Arten nochmals verkleinern. Dies ausgerechnet mit einer Begrenzung des Flächenverbrauchs zu begründen ist verlogen. In NRW sind weitere Flächen für den Natur- und Artenschutz durchaus sinnvoll, denn die Hälfte der Arten in NRW ist bedroht."

 







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