DIE LINKE. Versmold: Grundgesetz gilt auch in Versmold!

09.05.12
NRWNRW, OWL, News 

 

Zwang zur Teilnahme am Religionsunterricht ist verfassungswidrig

In Versmold ist eine Sekundarschule geplant. Das christliche Jugenddorfwerk Deutschland CJD ist als Träger im Gespräch. Der Religionsunterricht an Schulen des CJD ist verpflichtend. Das bestätigt auch CJD-Leiter Knud Schmidt. Die Schülervertretung der Hauptschule Versmold spricht sich allerdings gegen einen verpflichtenden Religionsunterricht aus und beruft sich auf das Grundgesetz. Im Artikel 4 des Grundgesetzes heißt es: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“ DIE LINKE in Versmold unterstützt die Position der Schülervertretung.

„DIE LINKE. steht für die Wahlfreiheit der Schülerinnen und Schüler. Wir fordern als Alternative zum Religionsunterricht an allen Schulen einen Ethik- oder Philosophieunterricht. Aber ganz gleich, für welches Fach sich die Schülerinnen und Schüler entscheiden, wichtig ist, dass ihnen die verbindenden Werte der Religionen und des Humanismus vermittelt werden,“ verlangt Marco Lehmann, Landtagskandidat der Linken im Wahlkreis 94. „Dazu gehören Nächstenliebe und Solidarität, Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen und die Achtung vor der Natur.“ DIE LINKE. unterstützt den Aufruf der SchülerInnenvertretung zur Demonstration gegen einen verpflichtenden Religionsunterricht. Der Protestzug beginnt am Donnerstag dem 31. Mai um 16 Uhr an der Hauptschule Versmold.







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