Ökologischer Umbau muss bezahlbar bleiben

14.10.12
NRWNRW, Umwelt, News 

 

von Ökologische Plattform DIE LINKE. in NRW

Die viel zitierte Energiewende der Bundesregierung entpuppt sich mehr und mehr als Strompreisschleuder. Das von der CDU beabsichtigte Anheben der Ökostromumlage wird zu einem Desaster für viele Haushalte mit niedrigem Einkommen.

Hamide Akbayir, Sprecherin der Ökologischen Plattform der LINKEN in NRW betont: "Der Strompreisanstieg ist gar nicht notwendig. Die niedrigen Stromeinkaufspreise müssten nur endlich an die Verbraucher weitergegeben werden, dann würde trotz Erhöhung der EEG-Umlage keine zusätzliche Belastung auf die Verbraucher zukommen. Diese sozial ungerechte Strompreispolitik für Lobbygruppen muss ein Ende haben!"

Für Christian Piest, im Landesvorstand für Umweltpolitik verantwortlich, ist die Frage des ökologischen Wandels mittlerweile auch eine soziale Frage: "Immer mehr Unternehmen werden von der EEG-Umlage befreit und verdienen daran, dass die Menschen in Deutschland ihren Strom mitfinanzieren. Auszubildende, Studierende, Hartz IV-EmpfängerInnen und auch die meisten Haushalte können sich diese Preiserhöhungen nicht mehr leisten."

Abschließend verweisen Piest und Akbayir auf die Arbeit der LINKEN im Bund: "Der dringend notwendige ökologische Umbau unserer Republik muss dabei immer auch sozial gerecht vonstattengehen – wir brauchen einen sozialökologischen Umbau, einen Plan B."



VON: ÖKOLOGISCHE PLATTFORM DIE LINKE. IN NRW






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