Deutschland-Ticket: Keine Mobilität für Menschen mit geringem Einkommen

03.11.22
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Zur beschlossenen Einführung des Deutschland-Tickets erklärt Sascha H. Wagner, Landessprecher von DIE LINKE NRW: "Das nun beschlossene bundesweit gültige Deutschland-Ticket für den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) kann nur ein erster Schritt sein. Leider werden sich viele Menschen dieses Ticket nämlich nicht leisten können. Wer ein niedriges Einkommen hat oder von Transferleistungen leben muss, kann den 'Startpreis' von 49 Euro nicht aufbringen und so das Recht auf Mobilität nicht wahrnehmen. Perspektivisch müssen wir daher zu einem generell kostenlosen, also fahrscheinfreien Nahverkehr kommen und diesen gleichzeitig massiv auszubauen. Das kann aber nur funktionieren, wenn mehr Geld in den ÖPNV investiert wird. Der Bund sollte daher einerseits seinen Anteil an der Finanzierung des Tickets erhöhen. Andererseits muss im NRW-Haushalt mehr Geld bereitgestellt werden und die Zeit der Austeritätspolitik vorbei sein. Andernfalls wird das Land NRW die Zahl der derzeit aktuell bereits nicht ausreichenden Bus- und Bahnverbindungen nicht aufrecht erhalten können. Die Folge wird ein noch unattraktiverer Nahverkehr sein, den sich dann auch niemand mehr leisten will. Verkehrswende geht anders!"  







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