HDZ/ Mfi: Baustellenlärm Sonntagmorgen um 07:00 Uhr!

04.11.12
NRWNRW, News 

 

Nachbarn klingeln erzürnt Bezirksvertreter aus dem Bett

Von LINKE. Mönchengladbach

Mit Verwunderung nahm der Bezirksvertreter der Partei DIE LINKE. für Mönchengladbach-Nord, Mario Bocks, das stürmische Klingeln am Sonntagmorgen gegen 07:00 Uhr (!) an seiner Wohnungstür wahr. Aufgeschreckte Nachbarn waren erzürnt und erschrocken über sehr laute Geräusche aus der unmittelbaren Nähe um diese frühmorgendliche und sonntägliche Stunde. Wie sich herausstellte, kamen diese direkt von der Abrissbaustelle des Alten Stadttheaters und von den Baggern und Geräten, die für den weiteren Abriss des Lichthofes zuständig waren.

Unverständlicherweise sind diese Arbeiten an einem frühen Sonntagmorgen mitten in einer Fußgängerzone anscheinend bewilligt worden. Auf ungläubige Nachfrage des Bezirksvertreters wurden von dem Baustellenleiter die genehmigten Papiere für diesen Vorgang vorgezeigt, die für erhebliches Kopfschütteln und Beschwerden sorgten. Bocks sagt dazu: „Der Krach war wirklich extrem und das die Nachbarn, ich wohne ja direkt in unmittelbarer Nähe, erschrocken waren, ist absolut nachvollziehbar. Ich mache auch den ausführenden Arbeitern keinen Vorwurf, aber solche arbeiten an einem Sonntagmorgen ab 07:00 Uhr durchführen zu lassen, geht vollkommen an den üblichen Gepflogenheiten bei sonstigen Baustellen vorbei. Das der Bau dieser Konsumfabrik und dem dazugehörigen LKW-Verkehr während der Woche (die Presse berichtete) schon Ärgernis genug ist, rechtfertigt noch lange nicht, das an einem Sonntag ganz früh morgens solch ein beträchtlicher Lärm stattfinden darf. Das ist einfach unmöglich. Für den Konsum werden hier jegliche Rechte mit Sondergenehmigung außer Kraft gesetzt. So geht das nicht!“

DIE LINKE. Mönchengladbach wird dieser ungewöhnlichen Ruhestörung nachgehen und die Genehmigung dafür hinterfragen. Entgegen der Aussage des Baustellenleiters, dass die Nachbarn mit sogenannten Flyern über die anstehenden Lärmbelästigungen benachrichtigt worden seien, ist anscheinend die angrenzende Nachbarschaft komplett außen vor gelassen worden. Bereits im Vorfeld der gesamten Arbeiten zu dem Konsumtempel hatte DIE LINKE. in allen Gremien, Ausschüssen und Vertretungen sich nicht nur gegen dieses Vorhaben ausgesprochen, sondern auch genau auf diese absehbaren und unzumutbaren Bedingungen für einen Baustellenablauf innerhalb einer Fußgängerzone hingewiesen.

„Es ist schade“, sagt der Bezirksvertreter, „dass man dieses unsinnige Projekt nicht mehr stoppen kann. Der ganze Aufwand, der damit verbunden ist, steht in keinem Verhältnis zu einer Kosten-Nutzungs-Rechnung. Diese katastrophale Fehlplanung werden die Bürgerinnen und Bürger aus Mönchengladbach noch jahrelang zu spüren bekommen.“







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