Tagesordnung aufgemischt

04.11.13
NRWNRW, OWL, Linksparteidebatte 

 

von DIE LINKE. Gütersloh

Frauen, Jugend und Aktuelles aus Rheda-Wiedenbrück bringen Ablauf durcheinander

Noch kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung der LINKEN im Kreis Gütersloh am vergangenen Samstag sah es nach einem Flop aus. Nur eine Handvoll Genossinnen und Genossen hatten sich im Büro der LINKEN eingefunden. Zehn Minuten später war der Raum voll und ein lebhaftes Treffen begann.

Judith Wilmsen und Michael Pusch vom Kreisvorstand konnten gleich mehrere neue Genossinnen und Genossen begrüßen. Nachdem sich diese unter großem Beifall vorgestellt hatten gab es zahlreiche Anträge auf Änderung der Tagesordnung. Den Anfang machte Dimitra Lappa. Die Gütersloherin wird den Kreisverband auf einem bundesweiten Vernetzungstreffen zum Thema Sozialberatung vertreten und sich anschließend maßgeblich am Aufbau eines Beratungsangebotes hier vor Ort beteiligen.

Um Hilfe und Beratung ging es auch Fritz Ludwig, Ratsherr der LINKEN in Rheda-Wiedenbrück. Er bat um Unterstützung für die neugegründete "Interessengemeinschaft zur Verbesserung der Lebensqualität für Werkvertragsarbeiter". Diese setzt sich für all jene ein, die unter menschenunwürdigen Bedingungen für die Firma Tönnies schuften müssen.

Yasemin Aslan aus Halle, Emre Sahin aus Gütersloh und Joshua Herold aus Rheda-Wiedenbrück schließlich nutzten die Gelegenheit um ihre Pläne zur Neugründung der Linksjugend im Kreis Gütersloh vorzustellen.

Alle drei Initiativen können mit der uneingeschränkten Unterstützung des Kreisverbandes DIE LINKE Gütersloh rechnen.

Zurück zur Tagesordnung stellte Hans-Werner Elbracht aus Steinhagen, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE.NRW, den Entwurf der kommunalpolitischen Leitlinien vor. Einstimmig sprach sich der Kreisverband dafür aus, dass sich die Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN zur Kommunalwahl verpflichten, weder Privatisierungen noch einem Sozialabbau oder Stellenstreichungen im Öffentlichen Dienst zuzustimmen. Einigkeit bestand auch darin, dass die zwingend notwendige Energiewende nur dann sozial gerecht gestaltet werden kann, wenn die Macht der Energiekonzerne gebrochen wird. Scharfe Kritik übte DIE LINKE an den Stadtwerken Gütersloh, die ihren Strom immer noch zu rund einem Viertel aus dem Atomkraftwerk Grohnde beziehen.

Spannend wurde die Wahl um einen freigewordenen Platz im Kreisvorstand. Um diesen bewarben sich Dimitra Lappa und Yasemin Aslan. Leider konnte nur eine der beiden engagierten Frauen gewählt werden. Die Wahl fiel auf die 19-jährige Studentin Yasemin Aslan aus Halle.

Mehr zur LINKEN im Kreis Gütersloh:
www.dielinke-guetersloh.de/start/aktuell


VON: DIE LINKE. GÜTERSLOH






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