Stätten der Erinnerung pflegen und erhalten

12.05.14
NRWNRW, Antifaschismus, Ruhrgebiet 

 

Zum Gedenken an die Befreiung von Faschismus um Krieg am 8. Mai 1945 :

Von DIE LINKE. Essen

Am 10. Mai 2014 führte DIE LINKE. Essen-Ost eine Fahrradtour zu Stätten der Erinnerung an die Verbrechen des Naziregimes und den zweiten Weltkrieg durch.  Ziel der von Hans-Jürgen Zierus, Sprecher der Stadtteilgruppe und Kandidat für die Bezirksvertretung VII, initiierten Rundfahrt war es, kaum bekannte historische Stätten wieder in das Bewusstsein zu rufen.

Besucht wurden unter anderem die ins Pflaster eingelassenen Umrisse der ehemaligen Steeler Synagoge am Isinger Tor, der kaum bekannte jüdische Friedhof Hiltrops Kamp, die Gedenktafel für das KZ-Sammellager am heutigen Aronweg/Holbecks Hof und das Mahnmal für die vom Bombenhagel verschütteten russischen Zwangsarbeiter hinter dem EVAG-Betriebshof.

 

Zum Abschluss legte DIE LINKE im Beisein von Kreisvorstandsmitgliedern und Ratskandidaten einen Kranz am Gedenkstein für die 53 in den Konzentrationslagern der Nazis ermordeten Essener Bürgerinnen und Bürger auf dem Parkfriedhof nieder.

 

Mit Bedauern nahmen die Teilnehmer der Tour zur Kenntnis, dass im Stadtteil Horst die von der Bezirksvertretung aufgestellte Gedenktafel zur Erklärung des von den Nazis 1934 errichteten „Ruhrkämpferehrenmals“ zugunsten der Kapp-Putschisten gegen die Weimarer Republik von 1920 zerstört wurde.  „Die Tafel muss erneuert werden“, so Hans-Jürgen Zierus, „damit die Ereignisse der Vergangenheit nicht vergessen werden.“

 

Die Stadtteilgruppe Essen-Ost plant, die Route zu den Gedenkorten regelmäßig anzubieten.







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