Zum Frauentag

06.03.22
NRWNRW, Feminismus, News 

 

Von DIE LINKE. Mönchengladbach

Am 8. März findet der Frauenkampftag statt. Er ist so wichtig und nötig wie  jedes Jahr.

Frauen sind immer noch nicht gleichgestellt, weder im Beruf, siehe die Bezahlung, noch im gesellschaftlichen Leben. Die Schere zwischen den Gehältern für Männer und Frauen im gleichen Berufssegment liegt immer noch bei 18 %.

Die Coronapandemie hat die wirklichen Probleme noch einmal hervorgehoben. Vor allem Frauen haben ihre Arbeitszeit verkürzt, um bei geschlossenen Schulen und Kitas die Kinder zu betreuen. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung ist zu befürchten, das diese Arbeitszeitverkürzungen auch nach der Pandemie nicht mehr zurückgenommen werden.

Unbezahlte Carearbeit übernehmen in Deutschland in erster Linie immer noch Frauen und zwar neben ihrer Berufstätigkeit.

Ein weiteres wichtiges Thema ist Gewalt gegen Frauen, auch hier gibt es noch einen großen Handlungsbedarf.  Die Coronapandemie hat auch hier die Situationen in den Familien noch einmal verschärft.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter, sie beginnt mit frauenfeindlicher Sprache, setzt sich fort mit sozialer Kontrolle durch Partner und Väter, Demütigung, Bedrohung und endet mit Vergewaltigung und Femiziden. Hier heißt es für jeden, aufmerksam sein und einschreiten.

Es gibt noch viel zu tun, daher lauten unsere Forderungen:
- Gleiche Bezahlung für alle Menschen.
- Gewalt gegen Frauen und Mädchen muss auf der ganzen Welt unter Strafe gestellt werden.
- Genitalverstümmelung an Frauen und Mädchen muss strafrechtlich verfolgt werden.
- Der Frauentag soll in ganz Deutschland Feiertag werden.

Jutta Zabci
Ratsfrau für die Linke Mönchengladbach







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