Gronau: Ratsmitglieder der GAL und vom Stadtverband Die Linke bilden gemeinsame Fraktion im Stadtrat

25.09.20
NRWNRW, Umwelt, Linksparteidebatte 

 

Von GAL Gronau

Die Grün Alternative Liste (GAL) Gronau und Die Linke Stadtverband Gronau erzielten bei der Kommunalwahl in Gronau jeweils ein Ratsmandat im Stadtrat. Ausüben werden die Ratsmandate Udo Buchholz (GAL) und Marita Wagner (Die Linke). Jetzt teilten die Beiden in einer Pressemitteilung mit, dass sie im neuen Rat der Stadt Gronau ab November gemeinsam in einer neuen Fraktion „GAL / Die Linke“ zusammen arbeiten werden. Bürgermeister Doetkotte wurde bereits über diesen Schritt unterrichtet. Zuvor hatten die Mitglieder der GAL sowie vom Stadtverband Die Linke in eigenständigen Versammlungen der Bildung der neuen Fraktion zugestimmt. Den Fraktionsvorsitz übernimmt zunächst Marita Wagner; später wird dann Udo Buchholz den Fraktionsvorsitz übernehmen. Für die Besetzung von Fachausschüssen und sonstigen Gremien wird die neue Fraktion sowohl Mitglieder der GAL als auch vom Stadtverband Die Linke berücksichtigen. Neben der gemeinsamen Fraktionsarbeit werden die GAL Gronau und der Gronauer Stadtverband Die Linke eigenständig weiter arbeiten.

Für Marita Wagner und Udo Buchholz wird es nicht ungewohnt sein, gemeinsam zu arbeiten. Beide kennen sich bereits seit 40 Jahren aus verschiedenen politischen Zusammenhängen. Schon 1980 demonstrierten sie gemeinsam gegen den damalsgeplanten Bau der Gronauer Urananreicherungsanlage und noch heute wirken sie gemeinsam im Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen mit.

Bei der inhaltlichen Arbeit der neuen Fraktion GAL / Die Linke können Wagner und Buchholz auf die beiden Kommunalwahlprogramme von GAL und vom Stadtverband Die Linke zurückgreifen. „Wir haben unsere Programme verglichen und festgestellt, dass es sehr viele Überschneidungen gibt.

GrundsätzlicheUnvereinbarkeiten haben wir nicht gefunden. Und gemeinsam können wir die Interessen von rund 5% der Wählerinnen und Wähler vertreten“, erklärt Marita Wagner.

Und Udo Buchholz betont: „Deutliche Übereinstimmungen gibt es besonders in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sowie in der Sozialpolitik.

Eine neue Gastronomie am Drilandsee wird von beiden Gruppen abgelehnt, dafür sprechen wir uns für mehr Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt aus. Radwegebau und Radwegesanierung müssen gefördert werden und wichtig wäre die Bahn-Anbindung an die Kreisstadt Borken sowie nach Bad Bentheim. Es muss mehr für Jugendliche und ältere Mitmenschen unternommen werden und die Stadt muss sich bestmöglich für eine umfassende medizinische Versorgung in Gronau einsetzen.“

 

Die vollständigen Wahlprogramme der GAL Gronau und des Gronauer Stadtverbandes Die Linke findet man unter

 

https://www.galgronau.de

 

https://www.facebook.com/dielinke.gronau

 

 







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