#LeaveNoOneBehind: Camps auf den griechischen Inseln evakuieren

01.04.20
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Zehntausende Geflüchtete harren auf den griechischen Inseln in Lagern aus, die eigentlich für wenige tausend gebaut worden waren. Die Zustände dort sind katastrophal. Deutschland aber hat die humanitären Aufnahmeverfahren ausgesetzt. DIE LINKE NRW ruft Mitglieder und Sympathisierende dazu auf, sich am bundesweiten Aktionstag am 5. April 2020 zur Evakuierung der griechischen Lager zu beteiligen. „In den Camps droht auch wegen der Corona-Pandemie eine humanitäre Katastrophe. Die Lager müssen dringend evakuiert werden. Wir dürfen die Geflüchteten dort nicht ihrem Schicksal überlassen“, fordert Jules El-Khatib, migrationspolitischer Sprecher von DIE LINKE in NRW.

„Zahlreiche Städte und Gemeinden in NRW und auch in den restlichen Bundesländern sind weiterhin bereit, Schutzsuchende aufzunehmen. Sie sagen: Wir haben Platz, wir wollen sichere Häfen sein für Menschen, die vor Krieg und Hunger geflohen sind. Wenn die deutsche Regierung in kürzester Zeit mehr als 150.000 deutsche Tourist*innen mit eigens gecharterten Maschinen aus ihren Urlaubsorten zurückholen kann. Dann ist es ihr auch möglich, dies für ungleich weniger Geflüchtete zu tun, die derzeit unter menschenunwürdigen auf den griechischen Inseln leben müssen“, konstatiert El-Khatib.

Informationen zur Aktion „Wir hinterlassen Spuren – #LeaveNoOneBehind“

Am Sonntag, den 5. April, setzen wir mit dem bundesweiten Aktionstag zur Evakuierung der griechischen Lager ein Zeichen – ein Zeichen unseres Protestes vor den Orten, die gerade die Möglichkeit haben, den Menschen auf den Inseln ihrem Schicksal zu überlassen oder nicht. Und wir setzen ein Zeichen an öffentlichen Orten und sagen: Hier ist Platz! Wir spazieren einzeln im Minutentakt an diesen Orten vorbei und hinterlassen dabei farbige Fußabdrücke oder leere Schuhe. Wir können nicht zeitgleich mit vielen an einem Ort sein und wir werden auf unserer aller Gesundheit achten, aber wir können trotzdem zeigen, dass wir viele sind und unsere Spuren im öffentlichen Raum hinterlassen.







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