27.000 Jobs in Gefahr: Stahl in die öffentliche Hand

14.10.20
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

27.000 Menschen arbeiten im Stahlbereich von Tyssenkrupp. Ihre Jobs sind in Gefahr, Geld für den notwendigen Umbau der Produktion mit Hinblick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit fehlt. „Der Stahl ist und bleibt die Schlüsselindustrie für NRW. Wenn die Stahlsparte von Thyssenkrupp nicht zukunftsfest gemacht wird, verlieren nicht nur die dort angestellten Mitarbeitenden ihre Jobs. Am Stahl hängen zudem 150.000 weitere Arbeitsplätze in der Region, die dann in Gefahr geraten", warnt Christian Leye Landessprecher von DIE LINKE NRW.

„Abgesehen von der drohenden sozialen Katastrophe für NRW steht doch fest: Wir brauchen Stahl, um Häuser zu bauen sowie Brücken, Busse, Bahnen und Fahrräder. Und vor allem brauchen wir einen Stahl, der sauber produziert wird", betont Leye die Bedeutung der Stahlproduktion.

„Die Gewerkschaften fordern es, Thyssenkrupp kann es sich mittlerweile vorstellen, und wir wollen es schon lange: Stahl in die öffentliche Hand. Wir müssen uns trauen, bei Schlüsselindustrien neue Wege in den Eigentumsverhältnissen zu gehen. Konkret schlagen wir eine Industriestiftung für NRW vor. Diese steigt im großen Stil bei Thyssenkrupp ein und ermöglicht so Investitionen, um die Arbeitsplätze zu retten und das Klima zu schonen. Über die Stiftung werden dann insbesondere die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft eingebunden, aber auch Kommunal- und Landespolitik, um den Kurs demokratisch mitzubestimmen", so Leye abschließend.







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