Kanzlerinnengehalt


Bildmontage: HF

02.01.13
NRWNRW, Soziales, Wirtschaft 

 

von Piratenfraktion im Landtag NRW

Zur Diskussion um das Kanzlerinnengehalt sagt Michele Marsching, Abgeordneter der Piraten- fraktion im Landtag NRW:

„Statt zu fragen, ob die Kanzlerin zu wenig verdient, sollten wir vielleicht fragen, ob ein Bankdirektor zu viel verdient. Im internatio- nalen Vergleich liegt Angela Merkel mit ihren Bezügen im oberen Bereich.

Ihre Einkünfte sind ihrer verantwortungsvollen Aufgabe angemessen. Solange klar ersichtlich ist, woher diese Einkünfte stammen, gibt es keinen Änderungsbedarf.

Eine Nachbesserung halten die Piraten dagegen beispielsweise beim Verbot der Abgeordnetenbestechung für dringend notwendig. §108e StGB weist zu große Schlupflöcher aus. Ebenso bedarf es bei der Offenlegung der Nebeneinkünfte von Politikern strengerer Regeln.

Ansonsten gibt es in einem Land, in dem mehrere Millionen Menschen trotz Vollzeitbe- schäftigung nicht von ihrem Gehalt leben können, wichtigere Probleme zu diskutieren. Wer für den Kanzler ein Einkommen im zweistelligen Millionenbereich fordert, soll zu einem Dax-Konzern gehen, aber nicht in die Politik.“


www.piratenfraktion-nrw.de

 

 


VON: PIRATENFRAKTION IM LANDTAG NRW






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