DIE LINKE gedenkt der Opfer von Hiroshima und Nagasaki

06.08.15
NRWNRW, OWL, News 

 

Von DIE LINKE. Gütersloh

Abrüstungspolitische Sprecherin der LINKEN, Inge Höger lädt zum Gespräch ein

Am kommenden Freitag, dem 7. August 2015, ist Inge Höger zu Gast in Gütersloh. Von 15 bis 17 Uhr ist sie im Büro der LINKEN in der Bismarckstraße 2 zu sprechen. Anlass ist der 70. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die beiden US-amerikanischen Atombomben töteten am 6. und 9. August 1945 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende 1945, zehntausende in den folgenden Jahrzehnten. Fast alle Opfer waren Zivilisten und von der japanischen Armee verschleppte Zwangsarbeiter. Der Kreisverband DIE LINKE Gütersloh unterstützt vom 4. bis zum 13. August unübersehbar eine Aktion des Netzwerkes Friedenskooperative.

Über 16.000 Atomsprengköpfe lagern noch immer auf unserem Planeten. Sie haben die Zerstörungsgewalt von 900.000 Hiroshima-Bomben. Alle Atomwaffenstaaten modernisieren ihr Arsenal, bauen bessere, genauere Sprengköpfe, neue Trägersysteme, Flugzeuge und U-Boote. Im Rahmen der NATO-Strategie sollen auch die US-Atomwaffen in Büchel in der Eifel ab 2017 durch moderne ersetzt werden. Die durch die Ost-Expansion der NATO verschärften Spannungen mit Russland zeigen, dass die Gefahr eines Krieges zwischen Atommächten keineswegs gebannt ist.

Gefordert wird der umgehende Abzug der Atomwaffen aus Büchel, ein weltweiter Stopp der Modernisierung, das Abrüsten der Atomwaffenarsenale und schließlich eine atomwaffenfreie Welt.

Im Nahen Osten greift NATO-Partner Türkei mit dem Segen der NATO Syrien und den Irak an. Zugleich entfacht das Erdogan-Regime den Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Die Türkei ist einer der besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Deutsche Soldaten sind im Land stationiert.

Themen fürs Gespräch gibt es genug: Abzug der deutschen Patriot-Raketen aus der Türkei, Ende aller Auslandseinsätze, Austritt aus der NATO, Verbot von Waffenexporten, Umstellung der Rüstungsindustrie auf die Produktion ziviler Güter. Wir können auch darüber reden, wie im Parlament und auf der Straße für die Ziele der Friedensbewegung gestritten wird. Der Kreisverband DIE LINKE Gütersloh freut sich auf eine rege Beteiligung.

Links:

http://www.friedenskooperative.de/

http://www.inge-hoeger.de/

http://www.dielinke-guetersloh.de/start/aktuell/







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