Schulstart in NRW: NRW muss Niedersachsen folgen und G8 abschaffen

07.08.15
NRWNRW, Kultur, News 

 

Von DIE LINKE. NRW
 
Vor kurzem hat Niedersachsen als erstes Bundesland die Gymnasialzeit wieder auf neun Jahre verlängert. Zum Beginn des neuen Schuljahres in NRW fordert der nordrhein-westfälische Landesverband der Partei DIE LINKE die Landesregierung dazu auf, diesem Beispiel zu folgen. Die vom runden Tisch zu G8 vorgeschlagenen Empfehlungen lösten die Probleme nicht, sie seien keine wirksamen Mittel gegen den Leistungs- und Zeitdruck bei Schülerinnen und Schülern.

Jules El-Khatib, jugendpolitischer Sprecher im Landesvorstand der LINKEN. NRW, erklärt hierzu : "Leistungsstress bestimmt den Alltag vieler Schülerinnen und Schüler in NRW, viele von ihnen leiden darunter. Die Landesregierung muss dem Willen von Eltern und Schülervertretungen endlich entsprechen und längeres gemeinsames Lernen für alle ermöglichen. Schülerinnen und Schülern auf Gymnasien hilft es nicht, dass andere Schulformen das Abitur nach neun Jahren ermöglichen, wir wollen, dass alle diese Möglichkeit erhalten. Die Regierung Kraft entzieht sich hier ihrer schulpolitischen Verantwortung. Statt einem Lernen fürs Leben setzt sie auf eine Bildungspolitik, die vor allem der Wirtschaft dient und den Mensch zum Humankapital abstuft."

Ezgi Güyildar, Mitglied im Landesvorstand der LINKEN. NRW, ergänzt: "Wir wollen ein Schulsystem, in dem sich jedes Kind nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entwickeln kann. Dafür braucht es längeres gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse in einer gemeinsamen Schule für alle. Voraussetzung für gute Schulbildung ist außerdem, dass Bildung nicht weiter abhängig vom Geldbeutel der Eltern ist. Deshalb fordern wir, endlich ein Recht auf gebührenfreie Bildung in der Landesverfassung zu verankern."







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