LINKE empört über geplanten Stellenabbau

12.04.17
NRWNRW, Ruhrgebiet, News 

 

Von DIE LINKE. Duisburg

Kreisverband DIE LINKE. Duisburg solidarisch mit Beschäftigen des Grobblechwalzwerks Duisburg Süd.

Der Kreisverband DIE LINKE. Duisburg zeigt sich empört und kämpferisch aufgrund des angekündigten Stellenabbaus beim Grobblechwalzwerk im Duisburger Süden. Hier sollen 370 Stellen abgebaut werden, die am Anfang einer Entlassungswelle von etwa 4050 stehen sollen.

„Die Kolleginnen und Kollegen, haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Produktivität des Werks gesteigert und damit den Aktionären fette Dividende ermöglicht. Nun sollen sie die Leidtragenden sein, damit neue Profitemaximierungen durch die Fusion mit Tata realisiert werden. Das ist nicht hinnehmbar“, so Lukas Hirtz, Sprecher DIE LINKE. Duisburg „Es ist ein Hohn, wenn die Geschäftsführung den Stellenabbau damit begründet, dass die Sparte nicht mehr rentabel sei. Die deutsche Stahlindustrie hat laut Spiegelonline in den USA in den vergangenen Jahren die dortige Stahlindustrie mit Dumpingraten von rund 20%  todkonkurriert. Damit ist es einzig und alleine Schuld des Management, wenn das Werk unrentabel sein sollte.“

DIE LINKE. zeigt sich solidarisch mit den Beschäftigten der Stahlindustrie und wird ihre Aktionen unterstützen.

„Nun müssen die Beschäftigten im Stahlbereich zusammenstehen. Das Walzwerk soll nur die Spitze des Eisbergs eines Stellenabbaus von 4050 Arbeitsplätzen sein. Ebenso muss sich die Stadtgesellschaft solidarisieren. Wir tun es“, so Hirtz weiter „Wir hielten es aber auch für sinnvoll, wenn der Betriebsrat auf alle demokratischen Parteien zu ginge, um Unterstützung ein zu fordern. Zu häufig sind nur Vertreter der SPD eingeladen, die dort Sonntagsreden schwingen, aber offensichtlich in der Regierungsverantwortung keine oder zumindest keine greifenden Konzepte zum Schutz der Industriearbeitsplätze umgesetzt hat. Wir fordern die in der Landesverfassung festgeschriebene Vergesellschaftung bei solchen Massenentlassungen durch zu führen. Ein Vorschlag wäre eine Industriestiftung.“







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