Das hydro-pneumatische Pumpspeicherkraftwerk


Michael Keim

09.04.14
ÖkologiedebatteÖkologiedebatte, Umwelt, Wirtschaft 

 

von Michael Keim

Statt - wie üblicherweise – den Höhenunter- schied des Wassers zu nutzen, dient hier Druckluft sehr tief unter Tage oder im Berg als Energiespeicher.
Das Kraftwerk befindet sich komplett unter der Erde.
Durch den enormen Druck kommt man mit ver- hältnismäßig wenig Wasser zu recht trotz hoher Energiespeicherkapazität.

Lediglich zur Inbetriebnahme muß einmalig die Druckluft und das Wasser eingebracht werden.

Es werden mindestens zwei unterirdische Kammern für die Hoch- und Niederdruckseite benötigt, dazwischen kleinere für die Pumpen und (Pelton-) Turbinen. Die Niederdruck- seite hat eine Verbindung zur Oberfläche, um einen Druckanstieg zu vermeiden.

Als Hauptspeicher für das Druckgas dienen alte Minen und Stollen, Salzkavernen, künst- liche oder natürliche Hohlräume, auch in Bergen (hier braucht nur die Hochdruckseite tief im Fels liegen), oder poröses Gestein – sogar leere Erdgaslager kommen in Betracht, man nimmt hier besser Stickstoff als Druckgas.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Keim
michlkeim@alice.de

P.S.: Es gibt auch haufenweise andere Druckluftspeicher!

'RWE' betreibt seit langem (Salz-)Kavernenspeicher, seit einiger Zeit mit oberirdischen Wärmepuffern. Hier sind Kapazität (die Betriebsdrücke sind viel geringer und schwanken enorm) und Wirkungsgrad (die Puffer dienen wohl hauptsächlich der Vermeidung des Einfrierens der Turbine beim Entnahmebetrieb, es sind bestenfalls "Krücken").
Bei meinem Ansatz ist das System geschlossen!
Die Kompressionswärme bleibt erhalten, notfalls kann großzügig mit porösem Isolations- material gedämmt werden. Die Anlagen sind vielseitiger, notfalls könnte sogar die immer vorhandene Druckluft zur dringenden Verhinderung eines 'Blackouts' eingesetzt werden. Vollkommen unterirdische Anlagen sind unschlagbar sicher, zuverlässig und wirtschaft- lich. Es gibt auf absehbare Zeit nichts, was den herkömmlichen, bewährten Pumpspei- chern näher kommt. Talsperren werden übrigens immer gefährlicher, den vermehrten Felsstürzen durch Klimawandel und der Terrorgefahr wegen.


VON: MICHAEL KEIM






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